Aufgaben

Aufgaben können auf verschiedene Weise verwendet werden, um Daten in der Datenbank zu verwalten. Ein Benutzer mit den nötigen Rechten zum Erstellen dieser Aufgaben hat Zugriff auf vier Arten:

  • SQL-Aufgabe — Führt ein SQL-Verfahren bei der Datenbank durch. Dies kann verwendet werden, um die Daten in der Datenbank zu aktualisieren, Berechnungen und viele weitere Datenbankoperationen durchzuführen.
  • Importaufgabe — Importiert Daten von einer externen Quelle in die Datenbank.
  • Exportaufgabe — Erstellt eine Exportdatei mit Daten aus der Datenbank.
  • Batch-Aufgabe — Erstellt eine grosse Aufgabe aus einer Reihe von Teilaufgaben, wie z.B. Export-, Import- und SQL-Aufgaben. Die verschiedenen Teilaufgaben werden nacheinander ausgeführt.

Hinweis: Wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig geplant sind, werden sie eine nach der anderen ausgeführt.

Jede der obigen Aufgaben erfordert die Verwendung gespeicherter Verfahren. Diese Verfahren werden in der Admin-Konfiguration erstellt. In diesem Thema finden Sie nähere Informationen zu gespeicherten Verfahren.

  • Export - Die Stored Procedure definiert zu exportierende Datensätze.
  • Import - Die Stored Procedure definiert, wie Daten von einer Quelltabelle in eine Produktionstabelle migriert werden.
  • SQL - SQL wird zur Umwandlung von Daten verwendet. Die Stored Procedure enthält die Aktionen, durch die Daten in Tabellen verändert werden.

Aufgaben werden im Backend durchgeführt und alle konfigurierten Aufgaben werden nacheinander ausgeführt. Das bedeutet, selbst wenn zwei Jobs für die gleichzeitige Ausführung geplant sind, muss einer abgeschlossen sein, bevor der andere beginnen kann.

Technischer Hinweis: Sie sollten alle Exporte und Importe mit einer erheblichen Größe und/oder Häufigkeit mithilfe der Aufgabenfunktion einrichten. Wenn Echtzeit-Verhalten bevorzugt wird (im Grunde alles, das in weniger aus 10 Min. ausgeführt werden muss), sollten Sie die Verwendung der API überlegen.  

 

 

Generische Systemexporte

Die oben erwähnten Export-/Importaufgaben sind auf Daten beschränkt die in Listen (Zielgruppenlisten, Profilerweiterungen usw.) zu finden sind, die zum Erstellen von Marketingkampagnen verwendet werden.
Daten, die während des Lebenszyklus einer Kampagne durch die Plattform erstellt (Öffnungen, Klicks usw.) und die für das Reporting verwendet werden, sind während normaler Exportroutinen und -aufgaben nicht zugänglich.

Es ist nicht möglich, ALLE Daten von der Selligent-Plattform für die Verwendung zum Importieren/Aktualisieren eines Data Warehouse zu exportieren, und es gibt auch keinen Grund dazu.
Stattdessen bietet Zeta eine generische Exportaufgabe (gepflegt, verwaltet, überwacht und unterstützt durch Zeta DBAs), die eingerichtet werden kann, um maximal 50 Geschäftsbereiche zu exportieren.

Was wird exportiert?

Diese Aufgabe exportiert „Systemdaten“, das heißt, Daten, die durch die Plattform erzeugt und in Kampagnen (Kommunikation & Marketing) verwendet werden, die fast alle gängigen Szenarios für Analyse- und Reporting-Zwecke abdecken. Die von Zeta entwickelte Routine ist ein bewährtes Verfahren, das sich als effektiver erwiesen hat als jede kundenspezifisch erstellte Fremdanbieter-Lösung. Versuche zum Erstellen kundenspezifischer Stored Procedures, um auf diese Daten zuzugreifen, haben sich in der Vergangenheit als problematisch erwiesen, daher wird empfohlen, die gängige Zeta-Herangehensweise zum Erhalt von Plattformdaten zu übernehmen.

Der Zweck dieses Datenexports ist es, Quelldaten für komplexere Reporting- und Analysetools verfügbar zu machen, sodass Geschäftsbereiche ihre bevorzugten Dashboards und Business Intelligence-Tools verwenden können, um umfassender Erkenntnisse zu erhalten.

Wohin wird exportiert?

11 Dateien pro Geschäftsbereich werden zu einem FTP-Verzeichnis (das MEDIUM) nach Wahl des Kunden exportiert. Es ist möglich, nur EINEN Geschäftsbereich oder ALLE Geschäftsbereiche (bis zu maximal 50 Geschäftsbereiche) zu exportieren, aber jeder Geschäftsbereich benötigt unterschiedliche Ordner auf dem FTP-Speicherplatz zur Trennung.

Hinweis: Jedes in Selligent verfügbare Medium kann für den Export von Dateien verwendet werden. Eine vollständige Liste finden Sie in diesem Themenbereich

Der eigene FTP-Speicherplatz (SaaSFS) von Zeta kann genutzt werden, sollte aber als vorübergehend betrachtet werden, da alle Daten automatischen Archivierungs- und Quotenbeschränkungen unterliegen.

Kunden können ihre eigenen FTP-Server für die Verwendung bereitstellen. Bevor dies erfolgt, muss eine Anfrage gestellt werden, bekannte IP-Adressen und Ports der FTP-Site des Kunden auf die Whitelist zu setzen, um ausgehende Verbindungen von der Netzwerkinfrastruktur von Zeta zu erlauben.

Es ist gängige Praxis, beide Herangehensweisen zu nutzen: Geplante Exporte verwenden SaaSFS als Ziel, anschließend rufen Kunden Daten von diesem Speicher ab, um sie selbst zu verwalten.

Wann wird exportiert?

Auch wenn die Ausführungshäufigkeit einstellbar ist, entspricht ein 24-Stunden-Zyklus gängiger Praxis.

Häufigere Exporte können geplant werden, eine sehr geringe Granularität (z. B. stündlich) kann zeitkritische Bedingungen bewirken, die zu ungenauen Ergebnissen führen (zum Beispiel kann ein Export berichten, dass die Mail von einem MTA empfangen wurde, aber der Soft Bounce-Rückgabecode wird möglicherweise nicht rechtzeitig verarbeitet, um in den Export einbezogen zu werden), je nach Menge der Daten und der Volatilität der Journeys, die zurzeit laufen.

Wie viel wird gespeichert?

Auf dem eigenen FTP-Speicherplatz (SaaSFS) von Zeta werden Daten 45 Tage vorgehalten, um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen, und danach gelöscht, um die DSGVO-Bestimmungen einzuhalten. Für Daten, die nach dieser Zeit behalten werden müssen, ist der Kunde verantwortlich, der die Übertragung von Datensätzen vor der automatischen Löschung durch Zeta zu seinem eigenen verwalten Speicher (z. B. auf einem crontab, auf dem rsync ausgeführt wird) organisieren muss.

Jeder Kunde hat begrenzten Speicherplatz (1 GB) auf dem SaaSFS von Zeta zur Verfügung. Um ein Fehlschlagen von Jobs aufgrund unzureichender Kapazität zu vermeiden, sollten Kunden Folgendes tun:

  • das Zeta-eigene Archivierungssystem kaufen, das Daten gemäß einem Zeitplan automatisch bereinigt
  • die Bereinigung selbst durchführen (manuell, automatisch oder anders)
  • seinen eigenen FTP-Speicher außerhalb des Netzwerks von Zeta nutzen und seine eigene Kapazität und seine eigenen Archivierungsprozesse nutzen.

Das klingt toll! Wie kann ich mir dies zunutze machen?

Stellen Sie einfach eine Anfrage über Ihr CSM – unsere geschulten Supportmitarbeiter und erfahrenen DBAs werden Sie durch den Prozess führen. Beachten Sie, dass diese Arbeit in Rechnung gestellt wird, wobei Implementierung und Test bis zu vier Stunden dauern können.